Algorithmus – entscheidend für Datenrettungsprogramme
Ein Algorithmus ist ein exakt vorgegebener Handlungsablauf, dessen Ziel es ist ein Problem zu lösen. Hinter dieser etwas sperrigen Erklärung, stecken oft alltagstaugliche Abläufe, die uns unbewusst begegnen und auf die wir uns einlassen.
Beispielweise die genaue Einhaltung einer Betriebsanleitung oder das Ausfüllen von Formularen. Wie auch im bei lebensechten Handlungsabläufen, wird bei der Rettung von Daten durch spezielle Software ein Algorithmus eingesetzt. Denn das Prinzip der Datenrettung macht sich ebenfalls genau definierte Handlungsvorschriften zunutze.
Wenn auf einem Datenträger Dateien ungewollt gelöscht werden, wird dabei nur Speicherplatz – wie bei Windows in der Master File Table (NTFS) oder beispielsweise auf USB-Sticks in der File Allocation Table (FAT) -, die mit einem Inhaltsverzeichnis für Speichermedien verglichen werden können, entfernt und der entsprechende Speicherplatz freigegeben. Demnach bleiben die Sektoren, die diese gelöschten Dateien belegt haben, unberührt.
Datenrettungssoftwareprogramme scannen das betroffene Speichermedium und suchen nach Freigabe dann nach belegten Sektoren und spüren die gelöschten Daten oder Datenfragmente auf. Mit diesem Algorithmus ist die Rettung und Wiederherstellung von Daten auch nach dem Formatieren machbar.
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